Xylit, Birkenzucker

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Xylit, Finnischer Birkenzucker

Xylit ist ein Zuckeraustauschstoff – er sieht aus wie Zucker, schmeckt wie Zucker und ist doch kein Zucker sondern ein Alkohol. Seine Verstoffwechslung geschieht ebenfalls anders, als der des Zucker. Er hat nur ca. 50% des Brennwertes von Zucker und gilt als zahnfreundlich, Diabetikergeeignet und soll auch bei Osteoporose hilfreich sein.

Hergestellt wurde Xylit ursprünglich aus Birkenholz. Finnischer Birkenzucker wird i.d.R. aus Holzschnitzeln von Buche und Birke hergestellt, das in China produzierte Xylit wird meist aus Abfällen der Maisproduktion hergestellt.

Xylit unterstützt die Einlagerung von Calcium in Knochen und Zähne, es kann von sich aus nachweislich Kariesschäden kalzinieren bzw. mit neuem Zahnmaterial überziehen.

Für viele Nutzer ist Xylit ein Mittel, die Zahngesundheit zu unterstützen.

Dazu ist es nicht notwendig, vollständig auf Zucker zu verzichten – eine mehrmalige Nutzung oder Einnahme von Xylit reicht schon aus.

Xylit kann ein gutes Mittel zur Zahnprophylaxe sein und unterstützt den langen Erhalt der Zähne.

Weitere Studien haben viele positive Eigenschaften des Xylits gefunden.

Hier einige Auszüge aus:
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Der Einsatz von Xylit in der Kariesprophylaxe

Kauko K. Mäkinen

Kondrad Lang, K.H. Bässler, H. Förster, Michael Georgieff und anderen
deutschen Wissenschaftlern gewidmet, deren grundlegende Arbeiten zu den
heutigen Erkenntnissen über die Verstoffwechselung von Xylit im Menschen
beigetragen haben.

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Auszüge aus dem Dokument:
Ausgewählte Anwendungen und Wirkungen des Xylits in Medizin und Ernährung

– Infusionstherapie (intravenöse Ernährung, parenterale Ernährung); Xylit funktioniert als eine
Energiequelle, die keine Insulinbildung auslöst. In diesem Sinne kann Xylit als ein “Nichtglycosekohlenhydrat”
betrachtet werden, d.h. seine Verwertung im Organismus setzt keine Beteiligung
des Insulins voraus und der verzehrte Xylit wird nicht sehr schnell in solche Zuckerarten
mit sechs Kohlenhydratatomen umgewandelt, deren Verwertung Insulin verlangt. In biochemischen
Begriffen ausgedrückt hat Xylit mehrere (mindestens drei) Pfade in den Stoffwechsel
bei der Infusionstherapie (Sorbit hat nur einen solchen Pfad).

– Diät der Diabetiker; die Verstoffwechselung des Xylits erfolgt zunächst unabhängig von Insulin.

– Prävention von akuten Mittelohrentzündungen (Otitis media) in Kleinkindern; ca. 40% dieser
Infektionen können von Pneumokokken verursacht sein; Xylit scheint die Adhäsion der Pneumokokken
auf Epithelzellen zu hindern. Ca. 0,5% Xylit kann das Wachstum der Pneumokokken
hemmen, während 5% Xylit die Anhaftung verhindern können. Kaugummis, Lutschtabletten
und Sirupe mit Xylit waren dabei effektiv. Um positive Resultate zu erzielen ist es ratsam,
Xylit mindestens fünfmal täglich für eine Periode von mindestens 12 bis 24 Monaten anzuwenden
und mit der Behandlung in einem Alter zu beginnen, bevor mit Mittelohrentzündungen
zu rechnen ist. Xylit scheint die Ultrastruktur der Pneumokokken zu schädigen. Nach den
neuesten Beobachtungen sollte Xylit in der Prophylaxe der Otitis media kontinuierlich verwendet werden, weil er vielleicht nicht effektiv ist, wenn er nur während der akuten Atemweginfektion
eingesetzt wird. Sorbit hemmt nicht das Wachstum der S.
pneumoniae.

– Prophylaxe von Osteoporose. Dieser Effekt wurde bisher in Tierversuchen demonstriert. Xylit
scheint die biomechanischen Eigenschaften von Knochen- und Kollagenmolekülen von Ratten
zu verbessern. Xylit scheint die Absorption von Calcium zu erhöhen. Diese Studien wurden von
einer von Professor Matti Knuuttila geleiteten Gruppe an der Universität Oulu, Finnland, durchgeführt.

– Proteinspareffekt und Vitamin-B-Spareffekt; Xylit in der Ernährung scheint die Proteinsynthese
und die Absorption von bestimmten Vitaminen zu verbessern.

– Konservierung von roten Blutzellen; Xylit verlängert die Haltbarkeit. Dieser Effekt basiert auf
dem Vorhandensein eines metabolischen Pfades für die Verarbeitung des Xylits in den roten
Blutzellen. Der zusätzliche Xylit produziert Energie für die Zellen durch diesen metabolischen
Pfad.

– Therapie des Glucose-6-Phosphatdehydrogenasemangels der roten Blutzellen. Xylit funktioniert
als ein Heilmittel, weil die roten Zellen Xylit verstoffwechseln können und NADH generieren.

– Antiulkusaktivität von hypertonischen Xylitlösungen (und Sorbitlösungen)

– Prävention der Suppression der Nebennierenrinde während der Steroidtherapie

– Erhöhung der Gehörschwellenwerte bei Patienten mit Menière-Krankheit

– Therapie des Adenosindeaminationsdefizits bei einer Form der Myopathie bei Erwachsenen.
D-Ribose und Xylit funktionieren beide ähnlich. Xylit kann als eine anabole Ernährungssubstanz
funktionieren.

– Wiederherstellung der Adenosinnukleotidlevels des Herzens

– Erhöhung der Levels der Retinal bindenden Proteine

– Reduktion der Inzidenz von Leber- und Gallengangstörungen

– Stimulierung der MFO (mixed function oxidase)

– Erhöhung der Aktivitäts- (oder Konzentrations)levels der Speichelperoxidase und -amylase
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Das gesamte Dokument findet man unter der URL
ayurveda-ernaehrung.ch/…/Studien%20Birkenzucker%20xylitol%2…

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