Pflanzliche Wirkstoffe gegen Krebs

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Pflanzliche Wirkstoffe gegen Krebs

Die Natur ist reich an Pflanzen und diese sind reich an Wirkstoffen.

Nachfolgend möchten wir einige pflanzliche Wirkstoffe vorstellen, die nach Studien Wirkungen gegen Krebszellen entfalten können.

 

Aldehyde

Einige Aldehyde gelten als krebserregend. Einige bringen jedoch auch wichtige Eigenschaften für die Vorbeugung, Behandlung und Nachsorge mit. Diese seien z.B. am Beispiel des Vitamin A erläutert.

Einige Aldehyde, wie z.B. das Aldehyd des fettlöslichen Vitamin A (Retionol), haben aber auch zellschützende Eigenschaften. Hier schützt z.B. das Vitamin A und seine Derivate die Epithelzellen der Haut und den Schleimhäuten vor Entartungen, die zu Krebs führen können. Retinoide sind auch in der Lage, die Entdifferenzierung von Krebszellen zu bremsen und in Vorstadien sogar rückgängig zu machen. Sie stärken aber auch das zelleigene Selbstschutzsystem, indem sich Zellschäden zurückbilden können.

Für manche Pflanzen konnte eine spezielle Wirksamkeit für Krebszelllinien nachgewiesen werden, so wirken Auszüge aus Cinnamomum cassia zytotoxisch gegen menschliche Krebszelllinien, z.B. SW-620. (Kolonkarzinom bzw. Dickdarmkrebs). Die Zelllinie SW-620 wurde 1976 von Leibovitz aus einem Adenokarzinom des Kolons etabliert.

 

Alkaloide

Viele pflanzliche Alkaloide haben tumorhemmende Eigenschaften bzw. stehen im Verdacht, diese zu haben, dazu gehören z.B. Vinca-Alkaloide, Antibiotika aus Pilzen, Kolchizin, Mistelpräparate, Kombucha, Komol, Korallendorntee, Pestwurz-Alkaloide, Ukrain, Lentinan, Bamfolin und viele andere.

Auch in der klassischen Schulmedizin werden Alkaloide aus Pflanzen und Pilzen als erprobte Zytostatika verwendet, wie z.B. Vincristin, Vinblastin, Vindesin, die aus der Pflanzen der Gattung Vinca gewonnen wurden.

Andere Alkaloide pflanzlicher Herkunft sind der Schulmedizin bekannt, werden jedoch nicht genutzt, da sie entweder zu toxisch sind oder zu wenig Wirkung besitzen.

 

Acetogenine der Annonengewächse

In den Annonengewächsen wurden Acetogenine identifiziert, die in klinischen Studien beträchtliches tumorhemmende Eigenschaften und selektive Toxizität gegen verschiedene Krebszelllinien besitzen, ohne dabei gesunde Zellen zu schädigen, und das auch schon in sehr geringen Dosen. In weiteren Laborstudien wurde festgestellt, dass Acetogenine als Inhibitor für enzymatische Prozesse wirken, die nur in den Membranen der Krebszellen ablaufen, und die deshalb nur für diese zelltödlich enden, ohne gesunde Zellen zu beeinflussen oder deren Membranen zu schädigen. Seit dem Jahr 1997 wurden auch Studien veröffentlich, die eine Wirksamkeit bestimmter Acetogenine gerade gegen resistente Krebszellen mit MDR1 haben, indem sie den Transfer von ATP, der Hauptenergiequelle der Zelle, blockieren und damit für die Zelle den Wirkungsmechanismus des MDR1 unmöglich machen. Gewöhnliche Zellen haben meist einen geringeren Energiebedarf als die resistenten Krebszellen, wodurch sie für die Schädigung nicht so anfällig sind.

 

Flavonoide

Epidemiologische Studien haben nachgewiesen, dass viele der in Obst und Gemüse enthaltenen Flavonoide das Risiko, an Krebs zu erkranken, reduzieren. Sie haben antioxidative Eigenschaften, beeinflussen den Fremdstoffwechsel, wirken entzündungshemmend und sind auch in der Lagen, den Hormonhaushalt und das Zellwachstum zu beeinflussen. Sie sind aber auch in der Lage, genetisch veränderte Zellen durch die Einleitung des programmierten Zelltods zu eliminieren oder Zelldifferenzierungsprozesse zu aktivieren – gerade der Verlust der Zelldifferenzierung ist ein Grund für die ungehemmte Metastasierung einiger Krebszellen.

 

Glycoside

Besonders den cyanogenen Glykosiden gilt derzeit ein Augenmerk in der Krebsforschung. Dabei handelt es sich um weit verbreitete Pflanzengifte, die aus einem Alkohol, einem Kohlenhydrat und einer zusätzlichen CN-Gruppe (Nitrilgruppe) bestehen. Durch enzymatische Spaltung kann daraus der giftige Cyanwasserstoff HCN entstehen, der unter dem Trivialnamen Blausäure bekannt ist. Auch das Vitamin B17 (Amygdalin bzw. Laetril) ist ein Glykosid, das selbst nicht giftig ist – beim Abbau entsteht jedoch Cyanid und Benzaldehyd, die giftig sind. Vitamin B17 stärkt das Immunsystem, senkt überhöhten Blutdruck, lindert Schmerzen, verbessert den Appetit und sorgt für die Vermehrung der roten Blutkörperchen und dadurch für eine Erhöhung des Hämoglobingehalt im Blut. Krebszellen benötigen für ihren Zellstoffwechsel viel Energie, weshalb sie gerne auf Zuckermoleküle zurückgreifen. In den Krebszellen wird zur Deckung ihres Energiehungers das Vitamin B17 gespalten, wodurch der Zucker frei wird – jedoch auch das Cyanid und das Benzaldehyd. Diese Verbindungen führen zum Zelltod der Krebszelle. Mengen, an Cyanwasserstoff, die wir über die Nahrung zu uns nehmen können, stellen – da unser Körper über Millionen von Jahren gelernt hat, damit umzugehen – keine direkte Gefahr für den Menschen dar. Bis zu 50 mg freie Blausäure wird durch das funktionierende Entgiftungssystem des Menschen pro Tag ohne Schädigung ,,entsorgt“. Erst höhere Dosen, die das Entgiftungssystem überfordern, können zu toxischen Problemen führen. Hohe Konzentrationen des Vitamin B17 findet man z.B: in Brombeeren, Johannisbeeren, Auberginen, Fruchtkernen von Kirsche, Aprikose, Apfel, Birne, Pfirsich, Mandel, aber auch in Bohnen, Erbsen, Broccoli, Kürbis, Kohl, Spinat.

Zur Wirkung von Vitamin B17 bzw. Glykosiden auf Krebs, sagte Dr. Dean Burk, ehemaliger Leiter des Cytochemistry Department of the National Cancer Institute:

,,When we add laetrile to a cancer culture under the microscope, providing the enzyme glucosidase also is present, we can see the cancer cells dying off like flies.“

(Übersetzung: Als wir unter dem Mikroskop zu einer Krebskultur, in der auch das Enzym Glucosidase vorhanden war, Laetril gaben, starben die Krebszellen wie Fliegen.)

 

Lingane

Lingane gehören zur Klasse der Phytoöstrogene. Besonders reich an Linganen sind z.B. Leinsamen, Gemüse, Getreidesamen. Lingane werden im Körper in Enterolatkon umgewandelt, dessen Spiegel sich im Blut bestimmen lässt.

In Studien wurde nachgewiesen, dass Frauen mit dem höchsten Enterolaktan-Spiegel gegenüber Frauen mit dem geringsten Enterolaktan-Spiegel ein ca. 40% geringeres Sterblichkeitsrisiko bei Brustkrebs hatten. In anderen Studien wurde festgestellt, dass der Krebsschutz unabhängig von der hormonartigen Wirkung der Phytoöstrogene ist, sondern wahrscheinlich auf der Förderung des Zelltods für Krebszellen und die Hemmung des Wachstums neuer Blutgefäße (die für die Energieversorgung entstehender oder wachsender Tumore sehr wichtig sind) basiert.

 

Iridoide

Iridoide kommen nicht nur in Pflanzen als sekundäre Pflanzenstoffe vor, sondern sind auch bei vielen Insektenarten als Abwehrsekret vorhanden. Aufgabe, ob bei Pflanzen oder Insekten, ist meist der Schutz vor Fressfeinden.

Iridoide haben vielfältige Wirkungen im menschlichen Organismus, steigern z.B. die Aktivität der Lymphozyten. Bei viralen Hepatitis-Infektionen können sie auch die DNS-Replikation verhindern und dadurch leberschützend wirken. Aber auch direkt als Krebsmittel haben Iridoide ihre Wirkungen. Das Protein P53 ist in entarteten Krebszellen erhöht messbar, in normalen Zellen so gut wie nicht vorhanden. Das für die Bildung von P53 in den Krebszellen verantwortliche Gen ist mutiert – was in ca. 50% der menschlichen Tumore der Fall ist. Das Iridoid Aucubin kann in solchen Fällen bei manchen Krebszelllinien den programmierten Zelltod einleiten und damit aktiv gegen den Krebs bzw. die mutierten Zellen kämpfen.

 

Lipide

Lipide sind meist wasserunlösliche Naturstoffe, die sich in Fettsäuren, Triacylglyceride, Wachse, Phospholipide, Sphingolipide, Lipopolysaccaride und Isoprenoide unterteilen.

Neuere Studien, z.B. auch an der Universität Jena, haben festgestellt, dass Lipide in der Lage sind, Zellen vor Mutationen zu schützen, wofür das Enzym Proteinkinase B zuständig ist. Dieses ist in der Lage, das Zellwachstum zu steuern, und darüber festzulegen, ob es überhaupt zu einem Punkt kommt, an dem sich die Zelle teilen wird. Dazu bedient sich Proteinkinase B verschiedener Enzyme. Diese Enzyme werden jedoch durch Lipid-Moleküle beeinflusst, womit auch die Wirkung von Proteinkinase B indirekt beeinflusst werden kann. Über diesen Weg wäre es möglich, Krebszellen in ihrem Wachstum, aber auch in ihrer Vermehrung zu beeinflussen. Über diese Lipide kann also direkt auf den Krebs Einfluss genommen werden – innerhalb der Lipide, die Krebswirksam sind, sei besonders auf die ungesättigte Fettsäure Arachidonsäure hingewiesen, die in zahlreichen tierischen und pflanzlichen Lebensmittel enthalten ist, aber auch viele andere Wirkungen im Körper entfalten kann.

Auch die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sind Lipide und können Funktionen gegen Krebs entfalten. So wirkt Vitamin E (Tocopherol) z.B. DNA-Schützend und beugt damit Entartungen durch genetische Entartungen zur Krebszelle vor, kann die Wachstumsrate von vorhandenen Tumoren mindern und unterstützt aber auch das Immunsystem und stärkt damit körpereigene Schutzfunktionen gegen den Krebs. Da das Vitamin E (Tocopherol) auch ein starkes Antioxidationsmittel ist, finden wir es auch als Lebensmittelzusatzstoff aber auch in kosmetischen Produkten und sogar u.U. an Kondomen, wo es deren Reißfestigkeit erhöhen soll. Unter den Nummern E 306, E307, E 308 und E 309 sind sie in der EU für Nahrungsmittel zugelassen.

 

Chinone

Der Name Chinone leitet sich von der Chinasäure ab, die oxidiert zu 1,4-Bezochinon wird. Chinasäure findet sich in vielen Früchten, wie z.B. Sternanis. Sie sind Oxydationsmittel und wirken oft bakterizid. Manche Chinone stellen sich als Antitumor-Antibiotika dar. Sie können, oft mit wissenschaftlich noch nicht geklärten Mechanismen, in die Replikation der DNA und die RNA-Synthese eingreifen, oder auch direkt die DNA bestimmter Krebszelllinien angreifen und für deren Zelltod sorgen. In diesem Bereich findet derzeit eine intensive wissenschaftliche Forschung statt, einige daraus hervorgegangene Mittel werden auch in der konventionellen Chemotherapie verwendet.

 

Phenole

Phenole gelten als krebserregend – zu den Phenolen gehören aber auch Polyphenole und Aromaten aber auch Tannine, die den Geschmack vieler Nahrungsmittel oder Getränke ausmachen. Viele natürliche Polyphenole gelten als gesundheitsfördernd, wirken entzündungshemmend, als Antioxidant und krebsvorbeugend. Nach Studien können sie jedoch noch mehr – sie können das Wachstum von Krebszellen aktiv beeinflussen, was bei Krebszellen und Metastasen an Lunge, Brust, Darm, Haut und Prostata beobachtet wurde.

 

Polysaccharide

Polysaccharide dienen in den Zellen der Ernährung als Energielieferant, aber auch der eigenen Struktur in Pflanzenzellen, z.B. in Form von Zellulose. In der Alternativmedizin nehmen Polysaccharide einen wichtigen Platz ein, da sie helfen sollen, das Immunsystem an Stresssituationen anzupassen – dadurch soll es zu positiven Effekten auf die Heilung stressinduzierter Krankheiten kommen. Für einige Krebsarten konnte an Hand von Studien eine psychologische Komponente bei der Entstehung nachgewiesen werden – u.U. eröffnen sich hier auch neue Möglichkeiten und Forschungshintergründe zu Wirkungen der Polysaccharide.

Polysaccharide bilden auch den Nährstoff bzw. Treibstoff, mit dem Krebszellen ihren im Verhältnis zu gewöhnlichen Zellen höheren Energiebedarf decken. Werden den Tumoren weniger Treibstoffe zur Verfügung gestellt, hat dies direkten Einfluss auf sein Wachstum und Zellteilungsvermögen, aber es unterbindet u.U. auch die Resistenz gegen konventionelle Behandlungen, man kann also Krebszellen in einem gewissen Bereich auch aushungern.

 

Proteine

Proteine, besonders tierischem Ursprungs, gelten allgemein als krebsunterstützend, wenn nicht auch krebsauslösend. Viele Wissenschaftler kritisieren mittlerweise aus diesem Grund die sogenannten eiweißreichen Diäten nach Atkins u.a., denn neuere amerikanische Studien haben gezeigt, dass vor allem bei jungen Menschen unter 65 Jahren die eiweißreiche Diät zu einem höheren Risiko an Krebs und auch Diabetes führt – im Gegensatz zu älteren Menschen über 65 Jahren, bei denen sich dieser Effekt genau umkehrt und auf Grund einer eiweißreichen Ernährung ein geringeres Sterberisiko haben. Die Studie zeigte außerdem, dass pflanzliche Proteine z.B. aus Hülsenfrüchten, Bohnen usw. keinen Einfluss auf die Sterblichkeit haben.

Unser Körper synthetisiert auch selbst Proteine, z.B. das Gankyrin in der Leber, das Zellen zu ungehemmten und aggressivem Wachstum veranlasst und damit ein Wachstumsfaktor bei Leberkrebs ist. Eine Schlussfolgerung vieler Studien ist: Kein Krebs ohne Proteine – die richtigen Proteine zu beeinflussen, kann den Krebs beeinflussen.

Es ist jedoch auch möglich, Proteine gezielt zur Zerstörung von Tumoren zu nutzen. So wurden an der Universität Münster Forschungen mit Hilfe des Fusionsproteins tTF-NGR durchgeführt, das durch Gerinnung des Blutes in den Tumorgefäßen der Zelltod des mutierten Krebsgewebes eingeleitet wurde.

Derzeit konzentrieren sich einige Forschungen auf das Protein Argyrin, das in Bakterien, aber auch im Pflanzenreich, z.B. einigen Kastanienarten, vorkommt. Bisher war der Stoff nur als hemmend für das Immunsystem bekannt, die Forschungen haben nun ergeben, dass er auch das Tumorwachstum hemmen kann und die Krebszellen dazu bringt, den Zelltod einzuleiten. Dabei greift das Argyrin aktiv über das Protein p27 in den Zellteilungsmechanismus ein, das in gesunden Zellen die Zellteilung bremst. In Krebszellen wurde es abgebaut, so dass der Zellteilungsmechanismus ungehemmt in Gang bleibt. Das Argyrin kann diesen Vorgang stoppen. Besonders effektiv ist dieser Vorgang durch Unterstützung mit Enzymen, Antioxidantien und Radikalenfängern.

 

Terpenoide

Terpenoide sind mit über 22.000 verschiedenen beschriebenen Stoffen die derzeit größte Klasse der sekundären Pflanzenstoffe. Zu ihnen gehören ätherische Öle, Taxol, Kautschuk und auch die Herzglycoside und kommen in allen Pflanzen vor. Sie geben vielen Pflanzen das typische Aroma, das wir von Gewürzen, Früchten und Kräutern kennen, Beispiele sind z.B. das Limonen der Zitronen, Carvon im Kümmel oder Menthol der Pfefferminen. Limonen ist z.B. in der Lage, im Darm und in der Leber Enzyme zu aktivieren, die vor freien Radikalen schützen. Viele Terpene haben sich in Studien und Tierversuchen als vorbeugend gegen Krebs erwiesen.

Taxol ist ein Protein, das sich in der Rinde und den Nadeln von Eiben finden lässt. Es ist ein hochwirksames Zytostatikum, die auch als kommerzielle Chemotherapeutika verwendet werden, jedoch auf Grund der starken Nebenwirkungen nur bei metastasierenden Ovarialkarzinomen und Mammakarzinomen.

Auch viele andere Terpenoide besitzen immunsystembeeinflussende oder auch krebsbeeinflussende Wirkungen, weshalb sie in der Akuttherapie aber auch in der vorbeugenden oder nachsorgenden Therapie verwendbar sind.

 

Sterole bzw. Sterine

Sterole sind in Pflanzen, Tieren und Pilzen enthalten und werden deshalb auch als Phytosterole, Zoosterole und Mycosterole unterschieden. Sie sind Bestandteil der Zellwände und kommen auch in pflanzlichen Fetten und Ölen vor. Bekannt sind derzeit ca. 50 pflanzliche Sterole bzw. Phytosterole. Da sie dem tierischen Sterolen, von denen das bekannteste das Cholesterin ist, sehr ähnlich sind, können sie die Cholesterin-Aufnahme im Darm hemmen und fungieren dadurch als Cholesterinsenker. Vermutet wird auch, dass die Phytosterole eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs haben. Auf Grund neuerer Forschungen am Universitätsklinikum Leipzig kann jedoch nicht pauschal davon ausgegangen werden, dass Phytosterole grundsätzlich positive Eigenschaften für den Menschen haben, es hat sich erwiesen, dass sie für einen erheblichen Teil der Menschen sogar als schädlich einzustufen sind, da Träger der Blutgruppen A, B und AB genetisch bedingt zu höheren Sterolspiegeln und auch zu einem höheren Risiko für Erkrankungen der Herzkranzgefäße neigen. Personen mit der Blutgruppe 0 sind dagegen besonders vor Herzgefäßerkrankungen und zu hohen Sterolspiegeln geschützt!

In der Medizin werden Sterole und Steroline, z.B. Sitosterol, Quercetin u.a. in der Therapie begleitend bei Prostataleiden eingesetzt. Im Rahmen wissenschaftlicher Studien konnte festgestellt werden, dass entsprechende Sterole auch in einer begleitenden Therapie an Patienten mit verschiedenen Formen von Prostatakrebs bewährt haben. Sie führten zu einer höheren Lebensqualität, verminderten Schmerzen durch Knochenmetastasen und auch der Wert des spezifischen Antigens (PSA) sich in 70% der Fälle deutlich reduzierte.

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